Über mich

Zu meiner Person:

Mein Name ist Torsten und ich bin 40 Jahre alt. Ich bin schon seit über 20 Jahren im Polizeidienst, verrichte also diese Arbeit schon mehr als die Hälfte meines Lebens. Im Laufe der Zeit habe ich bei der Polizei schon die verschiedensten Tätigkeiten mitgemacht, habe also schon „Querschnittsqualifikationen“ in ausreichender Menge aufgebaut.

Ich bin beschäftigt bei einem mittelgroßen ländlichen Polizeirevier im süddeutschen Raum. Und zwar im Streifendienst. Das mag von Bundesland zu Bundesland vielleicht verschieden bezeichnet werden, aber am Ende läuft es darauf hinaus, dass meine Tätigkeit genau das ist, was ganz pauschal als „richtige“ Polizeiarbeit bezeichnet wird. Wenn jemand 110 wählt, dann ist es in aller Regel der Streifendienst, der sich um das Problem zunächst kümmert.

Und noch ein kleiner Hinweis am Rande: Egal, wie ermüdend oder verstörend diese Arbeit hin und wieder sein mag, ich bin durchaus der Meinung, dass ich den allerbesten Beruf der Welt habe.

Zu diesem Blog:

Die Idee zu diesem Blog kam mir nach einem recht stressigen Nachtdienst. Eine Nacht, in der du von A nach B hetzt, in der ich wirklich massiv beschäftigt war, und dies dann auch mit teilweise sehr skurrilen und anstrengenden Tätigkeiten.

Und als ich dann am nächsten Tag die Zeitung aufgeschlagen habe, konnte ich nur bei „Polizeinotizen“ lesen, dass es einen Auffahrunfall mit 4000 € Sachschaden gab. Die wirklich anstrengenden und fordernden Aufgaben wurden da einfach ausgespart. Liegt vielleicht auch daran, dass vieles nicht unbedingt den Presserichtlinien unseres Sachgebiets „Öffentlichkeitsarbeit“ entspricht.

Und da habe ich mir gedacht, ich könnte hier ja mal ganz pauschal aus dem Nähkästchen plaudern.

Du wirst hier also einige Lebenssachverhalte finden, die mich tatsächlich beschäftigen. Manche der Geschichten lassen dich vielleicht den Kopf schütteln, andere verleiten zum Schmunzeln, andere wiederum nur zum abkotzen.

Du kannst dich darauf verlassen, dass sich alles so wie geschildert abgespielt hat. Die einzigen Veränderungen, die ich an den Geschichten vornehme sind die, die zur Anonymisierung beitragen. Außerdem findest du hier auch noch meine ganz persönlichen Meinungen und Ansichten zu den einzelnen Sachverhalten.